Heutzutage ist Übergewicht zu einem der dominantesten Probleme unserer Gesellschaft geworden. In Deutschland hat beinahe jeder zweite Erwachsene zu viel Fett auf den Rippen. Jenseits des Ozeans, in der Heimat des Fast Foods Amerika, sind es knappe 70 Prozent. Das gibt zu denken und es erwacht dementsprechend auch immer öfter der Wunsch, abzunehmen.
Oftmals ist der Gewichtsverlust jedoch zweckorientiert. Beispielsweise will man beim nächsten Ball wieder in das gewünschte Kleid passen.
Es gibt sozusagen eine zeitliche Vorgabe, weswegen man möglichst schnell abnehmen will.
Die Diätindustrie weiß das und passt ihre Angebote dementsprechend an. Es werden Crashdiäten propagiert, die unglaubliche Resultate versprechen, wie beispielsweise 30 Kilo im Verlaufe eines Monats zu verlieren. Das ist Schwachsinn.
In den meisten Fällen erreicht man nicht das gewünschte Resultat und gibt irgendwann frustriert auf.
Sollte es trotzdem gelingen, so schnell abzunehmen, kommt das böse Erwachen genauso, nur tritt es etwas später ein.
So schnelles Abnehmen ist biologisch nicht möglich, sondern es handelt sich dabei um eine dramatische Reduktion der Flüssigkeit im Körper. Sobald diese Diät dann beendet wird, ist das Wasser wieder da und man hat meistens mehr Kilos als zuvor.
Abgesehen davon ist diese Art Gewicht zu verlieren noch dazu enorm ungesund.
Trotzdem ist schnell abnehmen möglich, nur sollte man die eigene Gesundheit und die Sinnhaftigkeit des Unterfangens nicht ignorieren. Das Ziel ist immerhin der Verlust von Fett und nicht von notwendiger Flüssigkeit.
Als Richtlinie kann man sich folgendes merken: Mehr als ein bis zwei Kilo Fettverlust pro Woche sind nicht auf gesunde Weise nicht möglich. Jedes Angebot, das mehr verspricht, ist entweder Betrug, oder basiert auf Flüssigkeitsverlust.
